Ein kompakter Baukörper mit tiefen Laibungen, Strohballen als Hülle, Lehm als Speichermasse, Holz aus der Feldmark. Die Bank vor der Küche wird zum Treffpunkt, der Hof zum Arbeitsplatz. Solarkollektoren unterstützen Warmwasser, ein kleiner Ofen Spitzenlasten. Das Haus bleibt leise, warm und verändert sich mit den Bewohnern, ohne Substanz zu verlieren.
Ein fein geschindeltes Holzhaus nutzt Hanglage, Querlüftung und Gemeinschaftswerkstatt. Innen tragen sichtbare Deckenbalken, außen schützen tief gezogene Vordächer. Materialpässe dokumentieren Herkunft und Demontagewege. Abends öffnet die Werkstatt als Treffpunkt, wo Reparaturen und Gespräche passieren. So entsteht ein Alltagsort, der Energie spart, Handwerk fördert und Zugehörigkeit greifbar macht.
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